Generalprobe für Hawaii geglückt

Neckar_Chronik Wolfgang Epting IRONMAN Triathlon 16.08.2017

Den erstmals in Hamburg stattfindenden IRONMAN Triathlon über die Langdistanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen hatte ich mir am vergangenen Sonntag als Generalprobe für meine Teilnahme am Wettkampf auf Hawaii im Oktober ausgesucht.

Der Startschuss fiel pünktlich um 7 Uhr morgens am Jungfernstieg. Geschwommen werden mussten die ersten 500 Meter durch die Binnenalster, bevor es unter der Kennedybrücke hindurch zu einer 1,5 km langen Runde durch die Außenalster und wieder zurück zum Jungfernstieg ging. Auf einen kurzen Landgang folgte eine weitere kürzere Schleife in der Binnenalster, ehe ich nach 1 Stunde und 23 Minuten in die mit 700m ungewöhnlich lange Wechselzone einbog.

Die anschließende Radstrecke führte durch den Hafen in die Lüneburger Heide und war mit insgesamt 1000 Höhenmetern auf zwei Runden mit je 90 km, auch wegen des teilweise starken und böigen Windes durchaus als anspruchsvoll zu bezeichnen.

Ausgerechnet vor meiner Paradedisziplin, dem Laufen, hatte ich den größten Respekt, da ich aufgrund einer Achillessehnenreizung viel zu wenig leistungsorientiertes Training absolvieren konnte. Mein längster Koppellauf nach einer längeren Radeinheit im Training war mit 18 km kein echter Maßstab für den Marathon über 42,2 km in Hamburg. Zu meinem eigenen Erstaunen lief ich die ersten beiden der insgesamt vier Runden in einem Schnitt von 5 Minuten pro Kilometer, was bei konstantem Tempo für eine Marathonzeit von 3 Stunden und 30 gereicht hätte. Auf den letzten 20 km machte sich das fehlende Training dann doch bemerkbar, so dass ich mit einer Laufzeit von 4 Stunden und einer Gesamtzeit von 11 Stunden und 35 Minuten unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer ins Ziel einlief.

Ich freue mich nun, mit meiner Familie am 8. Oktober nach Hawaii fliegen und am 14. Oktober an der IRONMAN Triathlon Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen.

Meine Spendenaktion zugunsten der Kinderhilfe Organtransplantation (KIO) findet mittlerweile sehr große Resonanz. Ziel ist es, von einer Organtransplantation betroffene Kinder und ihre Familien in besonderen Notlagen finanziell und unbürokratisch zu unterstützen.

Ich habe mir ausgedacht, für jeden vor mir platzierten der insgesamt etwa 200 Athleten seiner Altersklasse einen Euro zu spenden. Im Gegenzug können hilfsbereite Menschen freiwillig für jeden zehnten nach ihm ins Ziel kommenden Athleten ebenfalls einen Euro oder jederzeit einen anderen Betrag ihrer Wahl spenden.

 

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