Drittbeste Laufzeit bestätigt Form Wut in Energie umgesetzt

Schwarzwälder Bote 17.06.2018

Immer wieder ein Erlebnis ist für den Triathleten Wolfgang Epting der Zieleinlauf, wie hier in Ingolstadt

Den Triathlon in Ingolstadt über die Mitteldistanz von 1,9 km Schwimmen, 86,3 km Radfahren und 20,2 km Laufen am vergangenen Sonntag hatte sich der Freudenstädter Wolfgang Epting als Generalprobe und Standortbestimmung für seinen  Saisonhöhepunkt, den IRONMAN in Hamburg am 29. Juli über die doppelte Distanz, ausgesucht.
Für die 1,9 km Schwimmen benötigte Epting mit 40:30 Minuten deutlich länger als erwartet. Er arbeitet im Moment sehr fokussiert an seiner Schwimmtechnik, was viel Zeit für das Techniktraining in Anspruch nimmt, jedoch zu Lasten der Umfänge geht. Entsprechend frustriert und wütend nahm er die zweite Disziplin, das Radfahren, in Angriff.
Hier lief es bereits signifikant besser und Epting konnte sich mit einer Zeit von 2:36 Stunden bereits auf den 14. Platz seiner Altersklasse nach vorne arbeiten. Die hügeligen und wind anfälligen 86,3 km absolvierte er mit einem Stundenmittel von 33,16 km/h.
Als letztes stand seine Paradedisziplin, das Laufen, auf dem Programm. Epting setzte nun  alles auf eine Karte und ging die 20,2 km, aufgeteilt auf 4 Runden um den See, mit einer Zeit von 4:30 Minuten pro Kilometer sehr flott an. Trotz der mittlerweile hochsommerlichen Temperaturen konnte das Tempo halten und sich mit der drittbesten Laufzeit seiner Altersklasse noch bis auf den 7. Platz nach vorne schieben. Er benötigte für die 20,2 km eine Zeit von 1:33:35 Stunden, was einem Kilometerdurchschnitt von 4:30 Minuten entspricht. Nun gilt es für Epting, die bereits gute Form im Radfahren und Laufen weiter zu
verbessern und die erforderliche Tempohärte aufzubauen, um die erreichten Zeiten auch über die doppelten Distanzen von 180 km auf dem Rad und 42,2 km in den Laufschuhen konstant halten zu können. Im Schwimmtraining wird es nun vor allem darauf ankommen, die erlernten Verbesserungen der Technik in schnellere Zeiten umzusetzen. Wichtig ist für Epting auch, die 3,8 km durch die Binnen- und Aussenalster in Hamburg mit wenig Kraftaufwand zu schwimmen, um möglichst ausgeruht auf die Radstrecke gehen zu können.

Resultat harten Trainings

Bürgermesse Der „Ironman Hawaii-Finisher“ Wolfgang Epting aus Dietersweiler erzählte bei der Bürgermesse über seine Erlebnisse rund um diesen außergewöhnlichen Wettbewerb:

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… „Tourismusdirektor Michael Krause gab bekannt, dass die Freudenstadt Tourismus den von Epting anlässlich seiner Teilnahme an den IRONMAN World Championships auf Hawaii gesammelten Spendenbetrag auf den Endbetrag von 2000 Euro aufstocken wird. Das Geld kommt der „Kinderhilfe Organtransplantation“ zugute“…

Vielen Dank im Namen der Kinderhilfe Organtransplantation für die Spende und von mir an Herrn Krause für das Interview sowie an Monika Schwarz für den Bericht in der Neckar Chronik vom 8. Mai 2018