Erfolgreich zum Ziel -Interview mit dem IRON­MAN Finisher Wolfgang Epting

Wolfgang Epting ist erfolgreicher Ausdauersportler: seit 1998 hat er schon 18 Mal einen IRONMAN mit einer Distanz von 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen hinter sich gebracht. 2017 war er bei den IRONMAN World Championships auf Hawaii. Heute ist er bei uns im Interview und erklärt, was wir vom Ausdauersport für den Bewerbungsprozess lernen können.

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Rotary Club Freudenstadt

Motivations- und Erlebnisvortrag über die Faszination der Sportart Triathlon und den Mythos IRONMAN Hawaii.

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Vielen Dank an den Rotary Club Freudenstadt für die Einladung, die spannenden Fragen und die überaus konstruktive Diskussion.

Sehr gefragt waren folgende Themenkomplexe:

  • IRONMAN Triathlon und Familie
  • IRONMAN Triathlon und Beruf
  • Was Geschäftsleute von Triathleten lernen können und umgekehrt
  • IRONMAN Triathlon und Ernährung

Sofern Sie Interesse an einem Vortrag haben, welcher spannende Einsichten eines 18-fachen IRONMAN Triathlon Finishers mit tiefen Kenntnisse aus der Business Welt korreliert, melden Sie sich bitte unter eptings.fit4u@gmail.com oder +49 151 1888 7021.

IRONMAN Hamburg

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Bericht im Schwarzwälder Boten vom 2. August 2018

Der Freudenstädter Triathlet Wolfgang Epting konnte seine bisherige persönliche Bestzeit über die 180 km Radfahren, aufgestellt bei der IRONMAN Europameisterschaft 2007 in Frankfurt, beim Wettkampf am vergangenen Wochenende in Hamburg um 20 Minuten auf genau 5 Stunden und 40 Sekunden verbessern. Die flache Strecke in den Südosten Hamburgs und die Tatsache, dass die Auftaktdisziplin, das 3,8 km lange Schwimmen, aufgrund einer zu hohen Blaualgenkonzentration in der Alster nicht wie geplant durchgeführt werden konnte, begünstigen diese fulminante Steigerung. Der Veranstalter hatte das Schwimmen gezwungenermaßen durch einen 6 km langen Auftaktlauf ersetzt, was den Triathlon faktisch zu einem Duathlon machte.
Da Epting in der Woche zuvor zu allem Überfluss mit einem Infekt zu kämpfen hatte, ging er den ersten Teilabschnitt verhalten an und wechselte nach 28:43 Minuten auf seine Zeitfahrmaschine, um die zwei Runden zu jeweils 90 Kilometer möglichst flott zu absolvieren. Die Temperaturen waren nicht mehr ganz so hoch wie an den Tagen zuvor, jedoch hatten die Teilnehmer punktuell immer wieder mit Windböen zu kämpfen. Am Ende konnte Epting den zweiten Teilabschnitt mit einem Stundenmittel von 36 km/h und einem neuen persönlichen Rekord hinter sich bringen, um erneut in die Laufschuhe zu schlüpfen und den abschließenden Marathonlauf über 42,2 Kilometer in Angriff zu nehmen.
Mittlerweile stieg auch das Quecksilber im Zentrum von Hamburg wieder über die 30 Grad Marke, so dass Epting sein anfängliches Tempo von 5 Minuten pro Kilometer nicht ganz bis zum Schluss durchhalten konnte. Mit einer Laufzeit von 4:01 Stunden und nach insgesamt 9:41 Stunden durfte Epting nach seiner vierten Runde entlang der Alster am Hamburger Rathausmarkt ins Ziel einlaufen und über den 44. Platz von 300 Teilnehmern in seiner Altersklasse jubeln. Die Emotionen waren für ihn, auch nach 18 erfolgreichen Langdistanz Triathlon Teilnahmen, erneut überwältigend.
Trotz der erzwungenen Änderung des Rennablaufs konnten sich die Athleten in Hamburg für die IRONMAN Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifizieren. Obwohl es für Epting nicht ganz reichte, da in seiner Altersklasse nur sechs Qualifikationsplätze vergeben wurden, war er mit seinem Ergebnis sehr zufrieden, zumal die sofortige Wiederqualifikation in diesem Jahr nicht sein primäres Ziel war. Wertvolle Erkenntnisse konnte er auf jeden Fall sammeln. Zum einen, dass der Umfang und die Intensitäten seines Radtrainings den gewünschten Effektivitätsgrad erreichten und zum anderen, dass er in der Vorbereitung für seinen nächsten IRONMAN zusätzliche lange Läufe einplanen wird.